Maifeuer in Briest und Pritzerbe

Havelsee | Am morgigen Montag den 30. April laden die Feuerwehren Briest und Pritzerbe zum jährlichen Hexen- bzw. Maifeuer in ihre Ortschaften. Fürs leibliche Wohl ist gesorgt. Das Maifeuer auch bekannt als Hexenfeuer hat ihren traditionellen Ursprung in der Walpurgisnacht. Sie erhielt ihren Namen nach der Heiligen Walburga, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am Tag ihrer Heiligsprechung am 1. Mai gefeiert wurde.

Hexenfeuer in Briest Maifeuer in Pritzerbe
Wann? Montag, 30. April 2012 ab 16.00 Uhr Wann? Montag, 30. April 2012 ab 18.00 Uhr
Wo?: direkt an der Havel, Briest Wo?: Pritzerber Ablage, Havelstraße in Pritzerbe

Amtsblatt vom 04. März 2012

Amt Beetzsee | In der Märzausgabe des Amtsblattes wird über den zeitlichen Ablauf des Brückenbaus zwischen Fohrde und Pritzerbe sowie die bevorstehende Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Pritzerbe informiert. Außerdem stehen die ausgedienten Feuerwehrfahrzeuge “Barkas B 1000″ der Löschgruppe Riewend und “Ford Taunus” der Löschgruppe Briest zum Verkauf, Angebote können bis zum 30. April 2012 im Amt Beetzsee angegeben werden. Weiterlesen

Fundhund in Briest

Havelsee | Diese Hündin wurde am 31.12.2011 auf der Straße zwischen Briest u. Tieckow aufgefunden. Wer den Hund vermisst oder kennt, meldet sich bitte im Tierheim Hoher Fläming unter der Telefonnummer 0173 6058515.

Flugblatt: Hund in Briest gefunden

Solarkraftwerk auf ehemaligem Flugplatz hat Produktion aufgenommen / Havelsee kritisiert Q-Cells

Havelsee | „So können Sie nicht mit uns umgehen.“ Hart ging Vize-Bürgermeister Hermann Hinz am Donnerstag mit einem der weltweit führenden Anbieter von Photovoltaiklösungen ins Gericht. Die Kommune ist sauer auf Q-Cells. In Eil- und Sondersitzungen hatten die Kommunalpolitiker um den Bebauungsplan und einen städtebaulichen Vertrag mit Q-Cells gerungen. Gar gegen den Willen des Fohrder Ortsbeirates wurde der Weg für ein Umspannwerk bei Tieckow freigemacht. „Alles für ihr Unternehmen“, erinnerte Hinz. Weiterlesen auf Maerkische-Allgemeine.de

Quelle: Maerkische-Allgemeine.de, Frank Bürstenbinder, 17. Dezember 2011

Q-Cells will fast 400 000 Solarmodule auf Ex-Flugplatz aufstellen

Briest | Der in Brandenburg-Briest entstehende Solarpark werde eine Kapazität von 91 Megawatt umfassen, teilte der Solarmodulhersteller aus Bitterfeld in dieser Woche mit. Diese Kapazität reiche, um rund 22 500 Haushalte mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Der Kohlendioxid-Ausstoß werde um rund 50 000 Tonnen gesenkt. Q-Cells spricht in Marketingsdeutsch von einem „Megaprojekt“ auf der etwa 200 Hektar großen Fläche des einstigen Militärflughafens. Weiterlesen auf Maerkische-Allgemeine.de

Quelle: Maerkische-Allgemeine.de, jl, 05. November 2011

Große Einsatzübung der Ämter Beetzsee, Wusterwitz und Ziesar / Tatsächlich Baubeginn bei Q-Cells

Briest | Aktueller kann ein Szenario nicht sein. 200 Feuerwehrleute sollen ein Waldbrand aufhalten, der sich aus Südost zum Solarpark Briest durchfrisst. Welcher Solarpark? Den gibt es bald tatsächlich. Blanker Zufall, dass die von langer Hand geplante Einsatzübung auf dem einstigen Flugplatz am Sonnabend mit dem Start für ein Sonnenstromkraftwerk von Q-Cells zusammenfiel. Wegen der Baufahrzeuge, Tieflader mit Kabeltrommeln und Fundamentlöcher war deshalb besondere Vorsicht geboten. Weiterlesen auf Maerkische-Allgemeine.de

Quelle: Maerkische-Allgemeine.de, Frank Bürstenbinder, 24. Oktober 2011

Briester Sommerfest 2011

Briest | Das Briester Sommerfest wurde auch in diesem Jahr sehr sehr gut besucht. Am Freitag sahen wir spannende Wettkämpfe und knappe Entscheidungen. Es siegte das Team der Pritzerber Senioren vor Familie Münchow aus Briest und und dem Briester Juniorenteam.

Am Sonnabend früh begann der zweite Tag mit dem Hegefischen. Alles war dann später aufgebaut, das Fest begann pünktlich um 12.00 Uhr. Nun war Mittagszeit, Fisch und Gullaschsuppe, Bratwürste und Bouletten waren gefragte Speisen. Das Bier wie immer lecker und schön kühl. Unsere Gäste nahmen in unserem neuen Partyzelt von der THW schnell Platz und genossen anschließend die vielen Attraktionen an diesem Tag.

Die Wettkämpfe und die Tombola starteten pünktlich um 14.00 Uhr. Es ging beim Kegeln, Torwandschießen und beim Darten sehr eng zu, sodaß es jeweils zum Stechen kam.

Die Kinder belustigten sich auf der Hopseburg oder nahmen am Programm vom Clown DODO teil, andere tanzten liebers und ließen sich anschließend schminken. Für alle war etwas dabei. Die Tanztheatergruppe aus Niederröblingen tantzten dann vor der Festbühne, die uns im Übrigen Dank der Feuerwehr aus Fohrde wieder zur Verfügung gestellt wurde. Das neue Feuerwehrauto in Briest wurde präsentiert, Dank dafür unserer FFW.

Nun kamen die Leute von der Toskana-Band und hauten so richtig rein, spielten bis nach Mittagnacht im Wechsel mit DJ Deddy allerfeinste Musik zum Tanzen, Schmusen und Rocken.

Die letzten gingen irgendwann um 2 Uhr, allen Gästen hat es wieder großen Spaß gemacht und freuen sich natürlich auf das Jahr 2012 mit wieder tollen Überraschungen.

Im Übrigen war dann am Samstag aus meiner Sicht der eigentliche absolute Höhepunkt, das Feuerwerk, nicht so schön mit Musik untermalt wie in den vergangenen Jahren. Hier sollte DJ Deddy sich für das nächste Jahr wieder mehr vornehmen.

Dank noch mal an alle, die das Sommerfest immer kräftig unterstützen und organisieren, um es dann zu einem so schönen Event werden zu lassen, wie auch wieder in diesem Jahr.

3000 Tonnen illegaler Müll in Briest

Briest – Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Briest, auf dem die Firma Q-Cells bald Solarstrom produzieren will, hat die Kriminalpolizei insgesamt 3000 Tonnen Kunststoffabfälle, Bauschutt und andere gefährliche Abfälle gefunden. Der Müll soll von einer Umwelttechnikfirma entsorgt worden sein.

LKA-Beamte durchsuchten in diesem Zusammenhang elf Objekte in Brandenburg, Berlin und Niedersachsen. Es wird gegen vier Männer und eine Frau im Alter von 43 bis 58 Jahren wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen und des Betreibens von Anlagen sowie Insolvenzdelikten ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft ist nicht der derzeitige Betreiber des Areals betroffen.

Ein LKA-Sprecher sagte am Nachmittag: “Die Beschuldigten stehen in Verdacht, aus Gewinnsucht gefährliche und sonstige Abfälle in Größenordnungen von mehr als 3.000 Tonnen unerlaubt auf dem Flugplatzgelände gelagert und zwischengelagert zu haben. Am Tatort wurden 7.000 qm Bauschutt und Kunststoffabfälle sowie weitere 400 qm verbuddelte Abfälle gefunden. Mehr als 300 Aktenordner und Datenträger wurden sichergestellt.”

Frostschäden – Noch ist es zu kalt für Fahrbahnreparaturen

Tieckow – Die Straßenmeisterei Brandenburg meldet Tragfähigkeitsschäden in Tieckow. Dort befindet sich noch mittig unter der Landstraße der alte Klinkerdamm. Auf der rechten Fahrbahnseite in Richtung Briest hat der starke Frost bereits zu Absenkungen geführt. Deshalb ist ein neuer Unterbau fällig.

20 Arbeitsplätze in Briest / Zauneindechsen dürfen bleiben

Brandenburg – Im Sinne der Beschleunigung des Planverfahrens zur Errichtung einer Freiflächen – Fotovoltaikanlage auf dem ehemaligen Flugplatz in Briest hatten im Dezember 2009 die Stadtverordneten der Stadt Brandenburg an der Havel auf den sonst üblichen Billigungs- und Auslegungsbeschluss in einer ihrer nächsten Sitzungen verzichtet und festgelegt, dass die jeweiligen Entwurfsunterlagen vor der Durchführung weiterer Verfahrensschritte dem Hauptausschuss zur Entscheidung vorzulegen sind.

Am 9. März 2010 haben die Mitglieder des Hauptausschusses einstimmig den Entwurfsunterlagen zum Bebauungsplan “Solarkraftwerk Briest” ,einschließlich der Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Brandenburg an der Havel, zugestimmt und damit den weiteren Weg zum Bau der momentan weltweit größten Solaranlagen geebnet.

Die Fraktion DIE LINKE begrüßt diese Entscheidung sehr.

Auf 208 der insgesamt 283 Hektar werden nach dem Willen der Planer künftig die Fotovoltaik – Module stehen. Verschiedene Maßnahmen sichern, dass auch die Vorkommen der im Geltungsbereich des Bebauungsplans nachgewiesenen und besonders geschützten Zauneidechsen erhalten bleiben.

Die bestehenden Gebäudestrukturen im südlichen Teil des ehemaligen Flughafens werden für gewerbliche und industrielle Nutzungen zur Verfügung stehen, wobei die Nutzungssituation geordnet und die Flächen für die Ansiedlung neuer Betriebe aufgewertet werden sollen.

Im weiteren Verfahren werden nun eine öffentliche Auslegung der Planungsunterlagen und die Beteiligung der Behörden und sonstigen Vertreter öffentlicher Belange folgen.
Der angestrebte Satzungsbeschluss und die Genehmigung des Flächennutzungsplanes könnten somit bereits im Sommer 2010 erfolgen.

Für den Betrieb des gemeindegrenzübergreifenden Solarkraftwerks vor Ort wird eine lokale Firma mit rund 20 Vollzeitarbeitsplätzen gegründet.

Hinweis: Politische Pressemitteilungen geben wir als Komplettzitate wieder, jeder soll sich seine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker bilden – ohne wertende Meinungen der Redaktion.