Solarkraftwerk auf ehemaligem Flugplatz hat Produktion aufgenommen / Havelsee kritisiert Q-Cells

Havelsee | „So können Sie nicht mit uns umgehen.“ Hart ging Vize-Bürgermeister Hermann Hinz am Donnerstag mit einem der weltweit führenden Anbieter von Photovoltaiklösungen ins Gericht. Die Kommune ist sauer auf Q-Cells. In Eil- und Sondersitzungen hatten die Kommunalpolitiker um den Bebauungsplan und einen städtebaulichen Vertrag mit Q-Cells gerungen. Gar gegen den Willen des Fohrder Ortsbeirates wurde der Weg für ein Umspannwerk bei Tieckow freigemacht. „Alles für ihr Unternehmen“, erinnerte Hinz. Weiterlesen auf Maerkische-Allgemeine.de

Quelle: Maerkische-Allgemeine.de, Frank Bürstenbinder, 17. Dezember 2011

Q-Cells will fast 400 000 Solarmodule auf Ex-Flugplatz aufstellen

Briest | Der in Brandenburg-Briest entstehende Solarpark werde eine Kapazität von 91 Megawatt umfassen, teilte der Solarmodulhersteller aus Bitterfeld in dieser Woche mit. Diese Kapazität reiche, um rund 22 500 Haushalte mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Der Kohlendioxid-Ausstoß werde um rund 50 000 Tonnen gesenkt. Q-Cells spricht in Marketingsdeutsch von einem „Megaprojekt“ auf der etwa 200 Hektar großen Fläche des einstigen Militärflughafens. Weiterlesen auf Maerkische-Allgemeine.de

Quelle: Maerkische-Allgemeine.de, jl, 05. November 2011

Große Einsatzübung der Ämter Beetzsee, Wusterwitz und Ziesar / Tatsächlich Baubeginn bei Q-Cells

Briest | Aktueller kann ein Szenario nicht sein. 200 Feuerwehrleute sollen ein Waldbrand aufhalten, der sich aus Südost zum Solarpark Briest durchfrisst. Welcher Solarpark? Den gibt es bald tatsächlich. Blanker Zufall, dass die von langer Hand geplante Einsatzübung auf dem einstigen Flugplatz am Sonnabend mit dem Start für ein Sonnenstromkraftwerk von Q-Cells zusammenfiel. Wegen der Baufahrzeuge, Tieflader mit Kabeltrommeln und Fundamentlöcher war deshalb besondere Vorsicht geboten. Weiterlesen auf Maerkische-Allgemeine.de

Quelle: Maerkische-Allgemeine.de, Frank Bürstenbinder, 24. Oktober 2011

Fohrder Ortsbeirat berät über Q-Cells Umspannwerk, Vodafones Funkmast, …

Fohrde – Der Fohrder Ortsbereit tagt am 04.05.10 um 19.30 Uhr im Schulungsraum der FF Tieckow. Dort wird über den Bau des Umspannwerk für den Q-Cells Solarpark, den Vodafone Funkmast, die Wiedereinrichtung der “Tempo 30 Zone” in Tieckow, ein Nutzungskonzept für ehemaligen Jugendclub und die KiTa Fohrde gesprochen.

3000 Tonnen illegaler Müll in Briest

Briest – Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Briest, auf dem die Firma Q-Cells bald Solarstrom produzieren will, hat die Kriminalpolizei insgesamt 3000 Tonnen Kunststoffabfälle, Bauschutt und andere gefährliche Abfälle gefunden. Der Müll soll von einer Umwelttechnikfirma entsorgt worden sein.

LKA-Beamte durchsuchten in diesem Zusammenhang elf Objekte in Brandenburg, Berlin und Niedersachsen. Es wird gegen vier Männer und eine Frau im Alter von 43 bis 58 Jahren wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen und des Betreibens von Anlagen sowie Insolvenzdelikten ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft ist nicht der derzeitige Betreiber des Areals betroffen.

Ein LKA-Sprecher sagte am Nachmittag: “Die Beschuldigten stehen in Verdacht, aus Gewinnsucht gefährliche und sonstige Abfälle in Größenordnungen von mehr als 3.000 Tonnen unerlaubt auf dem Flugplatzgelände gelagert und zwischengelagert zu haben. Am Tatort wurden 7.000 qm Bauschutt und Kunststoffabfälle sowie weitere 400 qm verbuddelte Abfälle gefunden. Mehr als 300 Aktenordner und Datenträger wurden sichergestellt.”

20 Arbeitsplätze in Briest / Zauneindechsen dürfen bleiben

Brandenburg – Im Sinne der Beschleunigung des Planverfahrens zur Errichtung einer Freiflächen – Fotovoltaikanlage auf dem ehemaligen Flugplatz in Briest hatten im Dezember 2009 die Stadtverordneten der Stadt Brandenburg an der Havel auf den sonst üblichen Billigungs- und Auslegungsbeschluss in einer ihrer nächsten Sitzungen verzichtet und festgelegt, dass die jeweiligen Entwurfsunterlagen vor der Durchführung weiterer Verfahrensschritte dem Hauptausschuss zur Entscheidung vorzulegen sind.

Am 9. März 2010 haben die Mitglieder des Hauptausschusses einstimmig den Entwurfsunterlagen zum Bebauungsplan “Solarkraftwerk Briest” ,einschließlich der Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Brandenburg an der Havel, zugestimmt und damit den weiteren Weg zum Bau der momentan weltweit größten Solaranlagen geebnet.

Die Fraktion DIE LINKE begrüßt diese Entscheidung sehr.

Auf 208 der insgesamt 283 Hektar werden nach dem Willen der Planer künftig die Fotovoltaik – Module stehen. Verschiedene Maßnahmen sichern, dass auch die Vorkommen der im Geltungsbereich des Bebauungsplans nachgewiesenen und besonders geschützten Zauneidechsen erhalten bleiben.

Die bestehenden Gebäudestrukturen im südlichen Teil des ehemaligen Flughafens werden für gewerbliche und industrielle Nutzungen zur Verfügung stehen, wobei die Nutzungssituation geordnet und die Flächen für die Ansiedlung neuer Betriebe aufgewertet werden sollen.

Im weiteren Verfahren werden nun eine öffentliche Auslegung der Planungsunterlagen und die Beteiligung der Behörden und sonstigen Vertreter öffentlicher Belange folgen.
Der angestrebte Satzungsbeschluss und die Genehmigung des Flächennutzungsplanes könnten somit bereits im Sommer 2010 erfolgen.

Für den Betrieb des gemeindegrenzübergreifenden Solarkraftwerks vor Ort wird eine lokale Firma mit rund 20 Vollzeitarbeitsplätzen gegründet.

Hinweis: Politische Pressemitteilungen geben wir als Komplettzitate wieder, jeder soll sich seine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker bilden – ohne wertende Meinungen der Redaktion.

Q-Cells – Umspannwerk in Tieckow?

Havelsee – In Briest, auf dem ehemaligen Flugplatz, will die Firma Q-Cells das weltgrößte Photovoltaik-Kraftwerk bauen, welches 141 Millionen Kilowattstunden im Jahr erzeugen soll. Aber wohin mit dem ganzen Stom, der den Verbrauch von 140 000 Menschen abdeckt? Karsten Tietz vom Q-Cells-Baumanagement stellte dem Ortsbeirat Fohrde folgende Varianten vor. Per Mittelspannungserdkabel soll der Strom in Richtung Tieckow geleitet und dort in das 110kV-Netz des Energieversorgers E.ON eingespeist werden. Notwendig dafür wäre aber ein Umspannwerk um die Mittelspannung auf die 110kV hochzutransformieren. Dieses würde eine Fläche von etwas einem Hektar einnehmen, und das nur 500m vom nächsten Haus entfernt. Die zweite Alternative wäre die Einspeisung in das 220kV-Netz von Vattenfall im Bereich der Brandenburger Quenzbrücke, wo die nächsten Häuser aber gerade mal 200m entfernt wären. Die Tieckowerin Adelheid van Lessen schlug als Standort das stillgelegte Kalksandsteinwerk am Fohrder Berg vor, Nachteil für Q-Cells wäre dass das Mittelspannungserdkabel erst noch die Bahnlinie und die B102 unterqueren müsste. Das würde einen Start, noch in diesem Jahr verhindern. Q-Cells Baumanager Tietz will das aber prüfen.