Solarkraftwerk auf ehemaligem Flugplatz hat Produktion aufgenommen / Havelsee kritisiert Q-Cells

Havelsee | „So können Sie nicht mit uns umgehen.“ Hart ging Vize-Bürgermeister Hermann Hinz am Donnerstag mit einem der weltweit führenden Anbieter von Photovoltaiklösungen ins Gericht. Die Kommune ist sauer auf Q-Cells. In Eil- und Sondersitzungen hatten die Kommunalpolitiker um den Bebauungsplan und einen städtebaulichen Vertrag mit Q-Cells gerungen. Gar gegen den Willen des Fohrder Ortsbeirates wurde der Weg für ein Umspannwerk bei Tieckow freigemacht. „Alles für ihr Unternehmen“, erinnerte Hinz. Weiterlesen auf Maerkische-Allgemeine.de

Quelle: Maerkische-Allgemeine.de, Frank Bürstenbinder, 17. Dezember 2011

Fohrder Ortsbeirat berät über Q-Cells Umspannwerk, Vodafones Funkmast, …

Fohrde – Der Fohrder Ortsbereit tagt am 04.05.10 um 19.30 Uhr im Schulungsraum der FF Tieckow. Dort wird über den Bau des Umspannwerk für den Q-Cells Solarpark, den Vodafone Funkmast, die Wiedereinrichtung der “Tempo 30 Zone” in Tieckow, ein Nutzungskonzept für ehemaligen Jugendclub und die KiTa Fohrde gesprochen.

Q-Cells – Umspannwerk in Tieckow?

Havelsee – In Briest, auf dem ehemaligen Flugplatz, will die Firma Q-Cells das weltgrößte Photovoltaik-Kraftwerk bauen, welches 141 Millionen Kilowattstunden im Jahr erzeugen soll. Aber wohin mit dem ganzen Stom, der den Verbrauch von 140 000 Menschen abdeckt? Karsten Tietz vom Q-Cells-Baumanagement stellte dem Ortsbeirat Fohrde folgende Varianten vor. Per Mittelspannungserdkabel soll der Strom in Richtung Tieckow geleitet und dort in das 110kV-Netz des Energieversorgers E.ON eingespeist werden. Notwendig dafür wäre aber ein Umspannwerk um die Mittelspannung auf die 110kV hochzutransformieren. Dieses würde eine Fläche von etwas einem Hektar einnehmen, und das nur 500m vom nächsten Haus entfernt. Die zweite Alternative wäre die Einspeisung in das 220kV-Netz von Vattenfall im Bereich der Brandenburger Quenzbrücke, wo die nächsten Häuser aber gerade mal 200m entfernt wären. Die Tieckowerin Adelheid van Lessen schlug als Standort das stillgelegte Kalksandsteinwerk am Fohrder Berg vor, Nachteil für Q-Cells wäre dass das Mittelspannungserdkabel erst noch die Bahnlinie und die B102 unterqueren müsste. Das würde einen Start, noch in diesem Jahr verhindern. Q-Cells Baumanager Tietz will das aber prüfen.