Havelsee | Der Zugverkehr, auf der seit Januar von der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH als OE 51 betriebenen Strecke zwischen Brandenburg und Rathenow, soll ausgedünnt werden, das kündigte Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) gestern auf der ersten von fünf Regionalkonferenzen in Potsdam an. Angebotsanpassung nennt sich dieser Vorgang welcher seinen Ursprung mit den Vorgaben des Landtages zur Haushaltskonsolidierung hat. Demnach soll die bislang stündliche Verbindung der beiden Städte mit dem kommenden Winterfahrplan an den Wochenenden wegen zu geringer Fahrgastzahlen auf nur noch alle zwei Stunden gekürzt werden. Was sich jedoch alle fragen: “Wer garantiert, dass es dabei bleibt?” Noch sind die Berufspändler nicht betroffen, aber es ist alles nur ein Frage der Zeit. Die weitere Frage die sich stellt: “Wie ist dieser Schritt mit der 2015 kommenden Bundesgartenschau vereinbar?” Denn die Strecke verbindet drei der fünf teilnehmenden Buga-Städte, Rathenow, Premnitz und Brandenburg an der Havel miteinander. Wie sich das auf die Wirtschaft der Region auswirkt bleibt abzuwarten.
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Odeg tauscht nach Pannenserie neue Triebwagen aus / Fehlersuche bei Stadler Pankow
Rathenow | Für die neuen Linien sollte es das beste und modernste sein, was der Schienenfahrzeugmarkt zu bieten hat. Die Euphorie bei den Testfahrten war groß. Aber nur zwei Monate nach dem Start hat die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) fünf ihrer sechs fast noch fabrikneuen Züge aus dem Verkehr gezogen. Dabei handelt es sich um zweiteilige Dieseltriebwagen vom Typ „GTW“ des Herstellers Stadler Pankow in Velten. Weiterlesen auf Maerkische-Allgemeine.de
Quelle: Maerkische-Allgemeine.de, Frank Bürstenbinder, 09.02.2012
Zugausfälle und Ersatzverkehr zwischen Rathenow und Brandenburg
Rathenow | Die Geduld von Bahnreisenden auf der Städtebahn wird derzeit auf eine harte Probe gestellt. Zwischen Rathenow und Brandenburg verkehrte gestern nur ein Zug. Der zweite Zug musste wegen Problemen am Stromrichter aus dem Verkehr gezogen werden. Für die Reisenden bedeutete dies, dass jede zweite Verbindung durch Busse ersetzt werden musste. Wer etwa zur ungeraden Stunde (11.09 Uhr, 13.09 Uhr, …) von Rathenow abfahren wollte, musste mit dem Bus vorlieb nehmen. Zur geraden Stunde fuhr der verbliebene Zug. Weiterlesen auf Maerkische-Allgemeine.de
Quelle: Maerkische-Allgemeine.de, Markus Kniebeler, 07.02.2012
Bei eisiger Kälte bringt es der Diesel in den Odeg-Zügen nicht mehr / Bus muss ran
Pritzerbe | In Pritzerbe war Schluss. Bei zweistelligen Minusgraden blieb der Dieselkraftstoff nicht mehr flüssig genug, um reibungslos in die Motoren gepumpt zu werden. Der Triebwagenführer der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (Odeg) konnte am Donnerstag früh nichts weiter tun als seinen erst wenige Wochen alten Zug auf halber Strecke auf dem Bahnhof stehen zu lassen. Wieder einmal musste das Eisenbahnunternehmen auf der Strecke OE 51 improvisieren. Zwischen Rathenow und Pritzerbe wurde Schienenersatzverkehr organisiert. Weiterlesen auf Maerkische-Allgemeine.de
Quelle: Maerkische-Allgemeine.de, Frank Bürstenbinder, 03. Februar 2012
Betrunkener mit Softair-Waffe im Zug
Am Montagabend informierte die Bundespolizei Berlin die Polizei Brandenburg über eine stark betrunkene männliche Person, die im Regionalzug (OE51 der ODEG) von Brandenburg an der Havel nach Rathenow einen pistolenähnlichen Gegenstand offen trug.
Kurz vor der Einfahrt des Zuges in Rathenow wurde durch Zeugen bekannt, dass die Person die Waffe hörbar durchgeladen hatte. Im Abteil befindliche Fahrgäste hatten sich aufgrund dessen bereits in den hinteren Teil des Zuges begeben. Bei Eintreffen der Polizei wurde ein 45-jähriger Mann aus Rathenow mit Gepäck in den Händen festgestellt und in der weiteren Folge durchsucht. Der waffenähnliche Gegenstand konnte in einem mitgeführten Einkaufsbeutel aufgefunden werden. Hierbei handelte es sich um eine Softairwaffe. Das Magazin war nicht geladen. Zeugenangaben zufolge hat der Mann die Waffe nicht auf Personen gerichtet und sich auch sprachlich nicht dazu geäußert. Der Mann wurde zur weiteren Klärung des Sachverhaltes zum Polizeirevier nach Rathenow gebracht. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,61 Promille.
Zum Schutz der eigenen Person sowie auch der Allgemeinheit wurde er in Gewahrsam genommen und die Waffe wurde sichergestellt. Die Polizei hat von Amts wegen Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet. Die Ermittlungen dauern an.