3000 Tonnen illegaler Müll in Briest

Briest – Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Briest, auf dem die Firma Q-Cells bald Solarstrom produzieren will, hat die Kriminalpolizei insgesamt 3000 Tonnen Kunststoffabfälle, Bauschutt und andere gefährliche Abfälle gefunden. Der Müll soll von einer Umwelttechnikfirma entsorgt worden sein.

LKA-Beamte durchsuchten in diesem Zusammenhang elf Objekte in Brandenburg, Berlin und Niedersachsen. Es wird gegen vier Männer und eine Frau im Alter von 43 bis 58 Jahren wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen und des Betreibens von Anlagen sowie Insolvenzdelikten ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft ist nicht der derzeitige Betreiber des Areals betroffen.

Ein LKA-Sprecher sagte am Nachmittag: „Die Beschuldigten stehen in Verdacht, aus Gewinnsucht gefährliche und sonstige Abfälle in Größenordnungen von mehr als 3.000 Tonnen unerlaubt auf dem Flugplatzgelände gelagert und zwischengelagert zu haben. Am Tatort wurden 7.000 qm Bauschutt und Kunststoffabfälle sowie weitere 400 qm verbuddelte Abfälle gefunden. Mehr als 300 Aktenordner und Datenträger wurden sichergestellt.“

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