Hausdurchsuchung in Havelsee

Die Kripo der Polizeidirektion West hat am Mittwoch gegen 18 Uhr im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen Comuptersabotage und Fälschung beweiserheblicher Daten Durchsuchungsmaßnahmen auf Grundlage von Beschlüssen des Amtsgerichtes Potsdam und des Amtsgerichtes Cottbus in der Stadt Havelsee durchgeführt.

Der 32-jährige Mittelmärker steht im Verdacht, dass er bis Anfang Februar etwa 675 Onlinekunden eines Kreditinstitutes mutwillig sperrte.
Weiterhin soll der Mann den Telefonanschluss und diverse Internetseiten des Landratsamtes Potsdam-Mittelmark unter anderem durch automatisierte Telefonanrufe blockiert haben.

Durch umfangreiche kriminalpolizeiliche Ermittlungen ist die Kripo dem Mittelmärker, der bereits in der Vergangenheit mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist, auf die Schliche gekommen. Um die nötigen Beweismittel aufzufinden, wurde bei der Staatsanwaltschaft eine Durchsuchung seines Wohnhauses angeregt und durch die Amtsgerichte beschlossen.

Insgesamt 25 Beamte der Kriminalpolizei und vom LKA Brandenburg durchsuchten in Zusammenarbeit mit den Kollegen vom SEK dann am Mittwochnachmittag das Wohnhaus des Mannes. Der 32-Jährige, gegen den zusätzlich ein Ungehorsamshaftbefehl des Amtsgerichtes Brandenburg vorlag, wurde vorläufig festgenommen. In seiner Vernehmung äußerte er sich nicht zu den Vorwürfen.

Bei der Durchsuchung stießen die Beamten unter anderem auf diverse Computertechnik. Alle Geräte wurden sichergestellt und werden nun durch Spezialisten des Landeskriminalamtes untersucht.

Der 32-Jährige wurde am Donnerstagvormittag dem Amtsgericht Brandenburg vorgeführt. Der zuständige Richter verfügte unter Auflagen die Entlassung des Mittelmärkers.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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