Nahe Fohrde: Person von Zug erfasst

Symbolfoto RB55

Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn meldete am Samstag gegen 13.40 Uhr einen Personenunfall auf der Bahnstrecke zwischen Fohrde – Brandenburg/Havel am ehemaligen Bahnhof Bohnenland nahe der alten Mülldeponie. Bei der Annäherung der Regionalbahn (RB55) trat eine bisher noch unbekannte weibliche Person in das Gleisbett. In der weiteren Folge wurde sie durch den herannahenden Personenzug erfasst und tödlich verletzt. Bei der tödlich verletzten Person handelte es sich um eine ca. 55-60 jährige Frau, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit in suizidaler Absicht handelte. Bisher konnte die Person noch nicht identifiziert werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei richten sich nun auf den Abgleich mit aktuellen Vermisstenfällen. Im Zug befanden sich 29 Fahrgäste, welche unverletzt blieben. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen blieb die Bahnstrecke zwischen Brandenburg und Pritzerbe gesperrt, er verkehrte Schienenersatzverkehr mit Taxen.

Anmerkung der Redaktion
Wir berichten in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden, gibt es Hilfe. Unter der kostenlosen Hotline 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 können Sie anonym mit der Telefonseelsorge sprechen, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnte.

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