Feuerwehr Fohrde

Löschgruppenführer: Heino Petig

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Das Dorf bleibt auch nicht von Bränden verschont. Ein Brandstifter als „Feuerteufel“ treibt sein Unwesen.

In der Schulchronik wird durch Lehrer Friedrich Heidepriem geschrieben:…alle Brände sind durch ruchlose Hände angelegt.

Dicht beim 1.Schulhaus brennt 1875 der Gasthof, das Haus des Müllers Sengespeik und das Bauerngehöft Kahle. Zwei Jahre später werden durch den „Feuerteufel“ das Liepesche Gut, die Bauerngehöfte Kleeßen, Kraatz und Bath heimgesucht.

Im Jahre 1880 gehen in einer Brandserie Häuser und Stallungen in Flammen auf. Betroffen sind die Einwohner D. Giese, Schulz, Gerloff, Rahne und nur vier Wochen später der Stall des Bauern Giese, Gebäude der Bauern F. Bardeleben, Wedemeier und Lindemann, des Zimmermanns Schleue und des Kossaten Bardeleben. Auch die Gebäude des Stellmachers Meier werden Opfer eines Brandes.

Inzwischen ist die Einwohnerzahl und die Anzahl der Häuser bedeutend angewachsen. In vier Ziegeleien mit Ringöfen werden Ziegel hergestellt. Zwei Windmühlen stehen im Dorf. Schiffsbauer, Schiffseigner, Bauunternehmer, Gastwirte,Schmiedemeister, Bäcker, Fleischer, Lehrer, Arzt, Großbauern, Landwirte und weitere Handwerker leben und arbeiten im Dorf mit den rund 100 Wohnhäusern.

Mit Julius Meier schließen sich 1909 Fohrder Männer zur Freiwilligen Feuerwehr zusammen.

(Quelle: feuerwehr-fohrde.de)